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Rollen
Angelrollen
Die Wahl der Rolle ist ein enorm wichtiger Punkt bei der Zusammenstellung des Angelgerätes. Grundsätzlich gilt: große Rollen für große Fische und schwere Angelei, mittlere bis kleine Rollen fürs leichte Fischen auf kleinere Fischarten und den Allroundangler.
Ist eine Reise nach Norwegen geplant, sollte man darauf achten das die Meeresrolle salzwasserfest ist und eine verstärkte Achse hat. Desweiteren sollte sie geflochtene Schnüre sehr gut verlegen können um Perücken zu vermeiden. Dafür sind bei allen Rollen das Schnurlaufröllchen und ein eventuell verbautes Wormshaftgetriebe zuständig. Bei schweren Meeresruten sollte man sich aber lieber für eine Multirolle ggf. mit Schnurführung und Zählwerk entscheiden. Für große Tiefen empfiehlt sich eine Elektrorolle.
Ganz wichtig ist, dass die Rolle zu der jeweiligen Rute passt denn dadurch wird die Balance der Kombination bestimmt und entscheidet darüber wie gut die Rute letztendlich beim Angeln in der Hand liegt.
Ein weiteres wichtiges Kriterium ist eine gut funktionierende Bremse. Bei den Stationärrollen unterscheidet man zwischen Frontbremse und Heckbremse. Hochwertige Kugellager sorgen für einen ruhigen Lauf.
Sind Spule und Rolle aus Metall bzw. Aluminium, kann man von einer hohen Stabilität ausgehen. Eine Innovation stellen Magnesiumrollen da die sehr sehr leicht, zum anderen aber auch anfälliger gegen Sturz und Schlag sind. Diese sind gerade bei Spinnanglern sehr beliebt. Beim Spinnfischen finden auch kleine Multirollen und Baitcastrollen immer mehr Beliebtheit.
Zum Ansitzangeln auf Karpfen, Zander, Aal und Waller sind Freilaufrollen, sogenannte Baitrunner erste Wahl.
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