Angelruten
Als vor 100 Jahren den meisten Fischen noch mit ein und derselben Rute nachgestellt wurde, bietet der Angelmarkt heute eine kaum noch überschaubare Anzahl an Steckruten bzw. Teleskopruten für jede Fischart und allen erdenklichen Einsatzgebieten.
Zum Beispiel findet man im Rutentransportrohr eines Meeresanglers leichte und schwere Pilkruten, kurze, steife Bootsruten und seit kurzem sehr beliebt die Inlinerrute. Letztere nimmt einem schon beim Kauf die Entscheidung ab, SIC Ringe oder Fujiringe? Die Schur läuft nämlich nicht klassisch durch die Ringe sondern dorch das Innenleben der Rute. Doch gibt man einem Friedfischangler eine solche Angel in die Hand, weiß er damit nicht viel anzufangen. Er braucht eine lange Stippe um Brassen und Rotaugen aus dem Kanal zu ziehen. Diese wohl beliebteste Angelart wurde in den letzten Jahren durch 13m lange Kopfruten modernisiert. Matchruten, Feederruten, Speedruten und Boloruten ergänzen die Stippangelei hervorragend.
Auch in der Süßwasserraubfischangelei gibt es auf die zu beangelnde Fischart perfekt abgestimmte Ruten. Harte Ruten für Hecht, Zander und Aal, weiche Ruten für Barsch und Forelle. Bis auf Karpfenruten kann man die meisten Gerten auch alternativ bzw. bereichsübergreifend fischen.
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